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Nachhaltigkeits-Tipps für Schreiner 

Nachhaltigkeit nimmt eine zunehmend wichtigere Rolle in unserer Gesellschaft ein. Die aktuelle Diskussion um den Klimawandel und die Folgen von Hitze, Trockenheit, Unwettern und Starkregen, die auch in unseren Breiten zu spüren sind, verleihen dem Thema zusätzlichen Nachdruck. (Quelle)

Eine Folge: Immer mehr Menschen entwickeln ein Bewusstsein für das Thema und übernehmen Verantwortung. Für Geschäftsbeziehungen bedeutet das: Wer nachhaltig arbeitet und handelt, wird zukünftig bei Kunden besser ankommen.

Doch welche Möglichkeiten bieten sich hier für Schreiner und Objektplaner?

Was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt?

Das Gabler Wirtschaftslexikon erklärt es so: Das in der Forstwirtschaft seit Jahrhunderten angewandte Prinzip der Nachhaltigkeit ist als Art und Weise des Wirtschaftens zu bezeichnen, bei welcher derzeitige Bedürfnisse befriedigt werden, ohne zukünftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu entziehen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Sustainable Development“ – der nachhaltigen Entwicklung.

Das bedeutet: Nachhaltiges Handeln beinhaltet einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Ökosysteme dürfen nicht überlastet werden. Der Begriff Nachhaltigkeit stellt ein Ideal dar, das zur Orientierung dient und ermutigen soll, eine bestmögliche Übersetzung für das eigene Unternehmen und den persönlichen Lebensstil zu finden.

Auch bei PRÜM ist Nachhaltigkeit auf der Agenda und im Unternehmen fest verankert. Folgend ein paar Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen nachhaltiger, umweltschonender und klimafreundlicher gestalten können.

Tipp 1

Verwenden sie regionale ressourcen!

Beziehen Sie regionale Materialien beim Ausüben Ihrer Tätigkeit oder beim Bau Ihrer Schreinerei. So können Sie zum Beispiel aufgrund geringerer Transportwege CO2 einsparen. Außerdem unterstützen Sie die regionale Wirtschaft.

Tipp 2

Sparen Sie Energie!

Sparsam mit Energie und mit natürlichen Ressourcen umzugehen
sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Eine gute Wärmedämmung im eigenen Betrieb bietet hier Einsparpotenzial. Positiver Nebeneffekt: Die Räumlichkeiten heizen sich im Sommer nicht so schnell auf und sind im Winter günstiger zu heizen. Auch die Wahl eines Stromanbieters und die Umstellung auf Ökostrom hat einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Die Verwendung von Energiesparlampen reduziert den Stromverbrauch und Sie sparen nicht nur Energie
sondern auch bares Geld.

Tipp 3

Produzieren Sie Ihren eigenen Strom!

Befolgen Sie bereits die Energiespartipps und möchten mehr Maßnahmen umsetzen? Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach produzieren Sie Ihren eigenen Strom. Der Bau solcher Anlagen wird sogar vielerorts gefördert. Zudem können Holzhackschnitzel und Holzspäne
die bei der Produktion im Schreinerhandwerk anfallen
in einer KWK-Anlage zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden. Dort werden die Holzspäne aus der Produktion verbrannt. Überschüssige Wärme kann dabei durch ein Fernwärmenetz an nahegelegene Wohnhäuser und Firmen abgegeben werden. Wir bei Prüm produzieren mit der KWK-Anlage jährlich ca. 8
5 GWh Strom und können damit über ein Drittel unseres Gesamtstrombedarfs decken. So können wir die erzeugte Wärme für unsere Hallenheizung und Verwaltung nutzen und auf Heizöl verzichten.

Tipp 4

Denken Sie über Elektrofahrzeuge nach!

Als Dienstleister ist Mobilität ein wichtiges Thema denn Material und Maschinen müssen besorgt und zu den Kunden transportiert werden. Lassen Sie sich über Elektromobilität beraten. Von Pkw bis Transporter bieten sich hier interessante Möglichkeiten.

Tipp 5

Auffangen von Regenwasser!

Sammeln Sie Regenwasser! Das reduziert den Frischwasserverbrauch und spart auch noch Kosten.

Tipp 6

Beraten Sie Ihre Kunden nachhaltig!

Weisen Sie Ihre Kunden auf die Vorteile eines zeitlosen Designs und qualitativ hochwertige Materialien hin. Produkte
die lange in Verwendung bleiben
sind von Natur aus nachhaltig. PRÜM Türen überdauern zum Beispiel eine Zeitspanne von 20-30 Jahren.

Tipp 8

Durchbrechen Sie den Kreislauf des Wegwerfens!

Bei dem sogenannten cradle to cradle-Prinzip wird die Idee verfolgt, die Ressource in einen Kreislauf der Nutzung zu bringen und aus einem Rest wieder einen Rohstoff zu machen. Diese Vorgehensweise von der Wiege bis zur Wiege bietet einige Vorteile: Durch die Kreislaufnutzung entsteht praktisch kein Abfall, die Ressourcen werden geschont und die Umweltbelastung verringert. Die Auswahl der Mittel, mit denen das Holz behandelt wird, ist für die cradle to cradle-Nutzung wichtig. Wird der Rohstoff Holz mit natürlichen Mitteln behandelt, lässt sich das Holz in den Kreislauf zurückführen.

Im Rahmen des cradle to cradle-Prinzips werden auch schon ungewöhnlichere Wege des Holz-Recyclings beschritten: Kleidung aus Holzfasern, die nach der Nutzung natürlich dekompostiert werden kann, ist mittlerweile erhältlich. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Welche Vorteile bietet mir Nachhaltigkeit für mein Unternehmen?

Mithilfe von Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sorgen Sie dafür, dass zukünftige Generationen genügend Ressourcen zum Leben haben. Doch auch aus unternehmerischer Sicht bieten nachhaltige Maßnahmen vielerlei Vorteile:

  1. Senkung des Wasserverbrauchs
  2. Senkung des Energieverbrauchs
  3. Reduktion von Abfall
  4. Optimierung der Transportwege
  5. Schutz der Biodiversität und Erhaltung von Ökosystemen
  6. Effiziente Nutzung von Materialien

Dies führt zu:

  1. Einsparung von Kosten
  2. Mehr Transparenz für Mitarbeiter und Kunden
  3. Positives Image
  4. Loyale Kunden

 

Wie stehen Sie zu dem Thema Nachhaltigkeit? Haben Sie sich der Thematik bereits angenommen? Welche Maßnahmen haben sie bereits umgesetzt?  Erzählen Sie es uns!

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