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Holz ist ein faszinierender Werkstoff – und gut für die Umwelt.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Das Material für die Türenproduktion wächst immer wieder nach und ist – im Rahmen einer klugen Waldwirtschaft – einer der nachhaltigsten Rohstoffe, die bei der Herstellung von Türen zur Verfügung stehen. Jetzt erobert das Material auch andere Branchen und punktet bei den Verbrauchern insbesondere durch seine umweltgerechten und ressourcenschonenden Eigenschaften.

Immer mehr Menschen bewegen Themen wie Klimawandel, Plastikfluten in den Meeren und umweltschädliche und menschenverachtende Produktionsbedingungen. Sie wollen Veränderung und entscheiden sich für einen nachhaltigeren Lebensstil.

Aufklärungsarbeit ist gefordert

Im Jahr 2019 entschieden sich zwar 63 Prozent der deutschen Bevölkerung ihr Kaufverhalten von Lebensmitteln zu ändern (Quelle) und auf nachhaltigere Produkte umzusteigen, jedoch nur 28 Prozent änderten zum Beispiel ihren Kleidungskonsum. Das hängt auch damit zusammen, das nachhaltige Textilalternativen noch zu wenig bekannt sind. Und dass hier insbesondere Holz eine wichtige Rolle spielt, wissen die wenigsten. Grund genug sich den Rohstoff für Türen und seine Möglichkeiten für die Textilproduktion einmal näher anzusehen.

Vom Holz zum Textilstoff

Bis aus Holz Stoff oder ein Kleidungsstück wird, sind einige Schritte erforderlich. Zunächst wird das Holz zerkleinert und die Zellulose in den Holzfasern von anderen Bestandteilen getrennt. Zellulose ist einer der Hauptbestandteile von Bäumen. Sie ist mit ihren stabilen Zellwänden besonders gut zur Garnherstellung geeignet. Im Produktionsprozess wird die Zellulose in einem Lösungsmittel aufgelöst und durch eine feine Düse in ein Spinnbad gepresst. Aus den so entstandenen Zellulose-Regenerat-Fasern entstehen dann Endlosfasern, die zu Stoffen weiterverarbeitet werden können. Ähnlich der Baumwollfasern können diese genauso gut bedruckt und gefärbt werden.

Viskose, Modal, Lyocell – Fasern auf Holzbasis im Vergleich

Viskose, Modal und Lyocell heißen die Stoffe, die aus der Holz-Zellulose entstehen. Sie unterscheiden sich in der Art der Herstellung und der Umweltverträglichkeit.

Viskose – Wegbereiter für umweltschonendere Fasern

In der Herstellung von Viskose werden komplexe chemische Prozesse eingesetzt. So finden Koch- und Bleichabläufe in Verbindung mit Löse- und Spinnverfahren Anwendung. Die Folge: Viskose weist eine beträchtlich schlechtere Umweltbilanz auf als die umweltfreundliche Alternative Lyocell. Zwar ist die Endfaser von allen chemischen Bestandteilen gereinigt, jedoch ist der chemische Anteil in der Herstellung beträchtlich. Viskose wird dadurch auch als Chemiefaser bezeichnet.

In Europa wird zur Viskoseherstellung hauptsächlich Buchenholz eingesetzt, während im asiatischen Raum schnell wachsende Pflanzen wie Eukalyptus beliebt sind.

Lyocell – chemikalienfreie Fasern aus Holz

Durch die Weiterentwicklung des Viskoseverfahrens kann seit den 70er Jahren Lyocell als umweltschonende Alternative zu seinen Vorgängern hergestellt werden. Durch den Einsatz eines organischen Lösemittels und Herstellung der Textilfasern aus dieser Lösung kommt Lyocell ohne chemische Substanzen aus.

Zur Herstellung von Textilien aus Lyocell wird in Europa hauptsächlich Buchenholz verwendet. Einer der wichtigsten Produzenten für holzbasierte Zellulosefasern ist der österreichische Hersteller Lenzing, der Viscose, Modal und Lyocell herstellt (Link auf Lenzing setzen:
https://www.lenzing.com/de/nachhaltigkeit/produktion/technologien).

Welche Vorteile bieten Holzfasern?

Textilien aus Holz punkten im Vergleich mit Kunstfasern gleich an mehreren Stellen: Sie absorbieren Feuchtigkeit. Die Zellulosefasern des Holzes können Flüssigkeit über ihre Porenstruktur aufnehmen, speichern und bei Bedarf wieder abgeben. Durch diese aktive Feuchtigkeits- und Thermoregulation sind Holzfasern hygienischer und sogar geruchsneutraler als Kunstfasern. Bakterien, die beim Schwitzen entstehen und in der Kleidung für unangenehme Gerüche sorgen, lieben Kunstfasern als Nährboden. Textilien aus Zellulosefasern hemmen durch ihre natürlichen Eigenschaften das Bakterienwachstum im Stoff und sorgen so für ein “besseres Klima”.

Ein weiter Pluspunkt von Tencel oder Lyocell: Die Kleidung ist biologisch abbaubar. Wenn das Kleidungsstück seinen Nutzen erfüllt hat, zersetzt es sich auf dem Kompost – ohne schädliche Rückstände im Boden zu hinterlassen.

Gut fürs Klima – das klimapositive Handtuch von Kushel

Interessant für alle Holzbegeisterten sind die Textilien von Kushel. Die Gründer des Unternehmens setzen mit ihren Produkten einen neuen Standard in der Industrie und stellen hochwertige Textilien her, die der Umwelt mehr Ressourcen zurückgeben als die Produktion verbraucht. Durch Kompensation von CO2-Emissionen, das Pflanzen von Bäumen und den Ausgleich des Frischwasserverbrauchs zeichnen sich zum Beispiel die Kushel-Handtücher durch eine überdurchschnittlich gute Umweltbilanz aus.

Für alle, die noch Geschenkideen suchen. Die nachhaltigen und langlebigen Kushel-Textilien aus Holz sind schöne Weihnachtsgeschenke. Dazu eignen sie sich auch als Kundengeschenk, mit dem Betriebe sehr sympathisch auf das Umweltbewusstsein im eigenen Unternehmen hinweisen können.

Nachhaltigkeit bei PRÜM

Auch bei PRÜM sind wir uns unserer Klimabilanz bewusst und verfolgen stetig unsere gesetzten Ziele. Wir senken zum Beispiel unseren Energieverbrauch, um nachhaltiger und umweltbewusster zu sein.

Mehr zu unserer Energiepolitik finden Sie hier: https://www.tuer.de/unternehmen/energiepolitik.html

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