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Die halten ganz schön was aus:
kindersichere Türen für Familien.

Egal, ob Wohnung oder Haus: Sicherheit spielt eine große Rolle beim Türen-Kauf, wenn Kinder im Haushalt leben. Türen für Familien mit Kindern sind einer dauernden Belastungsprobe ausgesetzt. Gleichzeitig steigen die Ansprüche dieser Kunden: Schadstoffarm, sicher, widerstandsfähig, pflegeleicht, energiesparend und auf jeden Fall schön soll diese Tür sein! Passt das alles in eine Tür? Die »Tür zur Welt« hat dazu einen Experten gefragt: Thorsten Nosbüsch, Teamleiter Objektkalkulation bei PRÜM, gibt hilfreiche Tipps, worauf Sie bei Auswahl und Kauf von kindersicheren Türen achten sollten. Mit der »Tür zur Welt« sprach er über

  • seine eigene »Familiengeschichte« bei PRÜM,

  • einen »Stresstest für Türen«

  • und er beantwortete die Frage: »Was sollen Familien beim Kauf von kindersicheren Türen beachten?«.

»Stresstest« für Türen: wie im wahren (Familien-)Leben

Der Roboter schlägt die Tür mit Wucht zu, 200.000 mal hintereinander. Das tut er 24 Stunden nonstop und es dauert viele Tage lang.

»Vor der Serienreife geht jeder Türen-Prototyp durch unsere PRÜM-Teststrecke«, berichtet Thorsten Nosbüsch. Ein Härtetest für Schließblech, Scharnier und Klinke. Erst wenn eine Tür den Stresstest im Werk bestanden hat, geht sie in Serie: Diese Tür hält etwas aus. Aber wie steht es mit dem Design? Kann etwas, das so robust und widerstandsfähig ist, auch noch schön sein?

»Zum Glück ja“, antwortet Thorsten Nosbüsch. „Keine Familie muss auf schickes Design bei kindersicheren Zimmer- und Wohnungseingangstüren verzichten. Da gibt es eine große Material- und Farbauswahl.« Lackierte Oberflächen sind empfindlicher. Doch auch das ist kein Tabu, wenn eine Familie es sich wünscht.

Sogar Glastüren gibt es heute in kindersicherer Ausführung. »Dabei empfehle ich allerdings mindestens ESG-Standard. Das ist ein Einscheibensicherheitsglas. Das hält dem härtesten Kinderkopf stand und bricht nicht so schnell. Und wenn es doch mal knallt, dann zerbröselt das Glas zu harmlosen Krümeln. Die sind ungefährlich«, sagt Nosbüsch.

Bei PRÜM ist ESG-Glas übrigens ein Mindeststandard für Glastüren. Aber es geht auch noch sicherer: mit Verbundsicherheitsglas.

»3 Fragen an…»: Thorsten Nosbüsch, Tischler und Teamleiter Objektkalkulation bei PRÜM

Wie kamen Sie zur Tür?
Thorsten Nosbüsch (TN): »Das hat in unserer Familie Tradition: Auch meine Eltern haben schon bei PRÜM in Weinsheim gearbeitet. Deshalb bin ich mit dem Thema Tür aufgewachsen. Außerdem hatte ich schon als Kind Spaß am Holzwerken. Und schließlich lag das PRÜM-Türen-Werk vor unserer Haustür, nur einen Kilometer entfernt. Da lag es buchstäblich nahe, dass ich 1994 hier meine Lehre gemacht habe – und bis heute geblieben bin. Wer weiß? Vielleicht setzen meine beiden Söhne die Familientradition fort … wenn es Zeit für die Berufswahl ist.«

 

Was müssen kindersichere Türen für Familien können?
TN: »Aus persönlicher und beruflicher Erfahrung weiß ich: Kindersichere Türen müssen robust sein. Dafür sorgt zum Beispiel eine Laminat-Beschichtung auf den PRÜM-Türen, das sog. »CPL« (»CPL« – was ist das?). Das ist ein ähnliches Material wie das Laminat für Fußböden. Die Auswahl an schönen Designs ist groß.

 

Material, Form, Ausstattung. Welche Faktoren machen eine Tür kindersicher?
TN: »Bei der Kindersicherung gibt es mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen: Dazu gehört zum Beispiel die sogenannte »KiTa-Kante«. Sie mindert nicht nur an den Funktionstüren für Kindergärten das Verletzungsrisiko. Auch bei Zimmertüren und Wohnungseingangstüren für Privatwohnungen und -häuser sind die Kanten abgerundet, damit sich Kinder hier nicht böse verletzen. Außerdem gibt es Sicherheitsstandards für Glastüren und Extra-Ausstattung für Zimmertüren, die bei Familien mit Kindern montiert werden.«

7 Profi-Tipps für kindersichere Türen

1

Was brauchen Sie?

Entscheiden Sie als erstes, welche Funktionen (hier geht es zu den Videos) Ihre Zimmer- und Wohnungseingangstüren haben sollen. Ist zum Beispiel Wärmedämmung, Schallschutz oder Einbruchschutz nötig?

2

Türen mit Laminat:

Achten Sie auf pflegeleichte und robuste Oberflächen, zum Beispiel aus Laminat (CPL).

3

Runde Kanten:

Sichere Türen für Familien mit Kindern haben abgerundete Kanten. Das gibt weniger dicke Beulen und verhindert Platzwunden.

4

Kindersicheres Glas:

Sogar Glastüren oder Türen mit Lichtausschnitt gibt es heute in kindersicherer Ausführung. Das sollte ESG-Standard haben, also Einscheibensicherheitsglas sein.

5

Notriegel fürs Bad:

Achten Sie bei der Badezimmer- oder WC-Tür auf die „Notentriegelung“ von außen! Ihr Kind hat sich versehentlich eingeschlossen und kann in Panik die Tür nicht mehr aufschließen? Dann ist diese Tür mit einer Münze von außen schnell und einfach zu öffnen.

6

Türen-Profis finden

Sie über unsere Website tuer.de. Hier geht es zum nächstgelegenen Händler mit eigener Ausstellung (»Hier geht’s zum Türen-Profi«)

7

Ein Fingerklemmschutz für kleine Hände:

Das sogenannte »Fingerschutzrollo« verschließt die Lücke zwischen Türzarge und Tür, sodass Kinderfinger nicht dazwischengeraten. Rollo-Lamellen senken also die Quetsch-Gefahr gen Null.

Übrigens: Im PRÜM-Lager in Weinsheim/Eifel stehen 100.000 Türen und Zubehör bereit. Das sind 80 Prozent des PRÜM-Sortiments. In der Regel dauert es ungefähr ein bis zwei Wochen, bis die Wunschtür von dort beim Händler ankommt. Nicht selten ist sie nach 14 Tagen sogar schon montiert.

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