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Sicher mit Feuerschutztüren von PRÜM

18.30 Uhr. Es blitzt und donnert. Der Fernseher läuft, der Smartphone-Akku lädt und das Abendessen ist im Ofen.
Der beste Zeitpunkt für einen Brand. Zumindest laut Statistik. Elektronische Geräte sind der Brandherd Nummer 1. Durch einen einschlagenden Blitz kann in den angeschlossenen Geräten eine Überspannung entstehen, die dann ein Feuer entfacht. Und warum ausgerechnet um 18.30 Uhr?  Tatsächlich entwickeln sich die meisten Brände zwischen 18 und 19 Uhr. Am gefährlichsten werden sie aber nachts, wenn man schläft.

Im Schnitt brennt es alle zwei bis drei Minuten in deutschen Wohnungen. Dabei sind meistens nur einzelne Gegenstände oder Zimmer betroffen. Doch bei jedem vierten Brand kommt auch die Feuerwehr zum Einsatz. Und in etwa 300 Fällen pro Jahr erliegen Brandopfer ihren Verletzungen und Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen. Denn oft ist nicht das Feuer, sondern der entstehende Rauch gefährlich für den menschlichen Organismus. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas, was bereits bei wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und möglicherweise auch zum Tod führen kann.

Oft hat man es selbst in der Hand

Menschliches Fehlverhalten ist die zweithäufigste Brandursache. Das Einschlafen mit der Zigarette in der Hand oder mit brennenden Kerzen am Bett sind in der Brandentstehung leider keine Klischees. Die meisten Feuerwehreinsätze gibt es allerdings in Küchen. Hier stehen viele leistungsstarke Elektrogeräte. Auch das Abstellen von Gegenständen auf dem Elektroherd kann gefährlich sein. Denn häufig entsteht durch versehentliches Einschalten des Herdes ein loderndes Feuer. Eine weitere beliebte Brandquelle ist der Wäschetrockner. Durch die in der Trommel gelagerten Kleidungsstücke kann sich ein gefährliches Feuer entwickeln.

Präventiv Schutzmaßnahmen ergreifen

Damit man sich in seinen eigenen vier Wänden so sicher wie möglich fühlt, können Sie selbst verschiedene Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
Am häufigsten entzünden elektronische Geräte einen Hausbrand. Trennen Sie deshalb alle Geräte vom Stromnetz, wenn Sie sich nicht zuhause aufhalten. Vermeiden Sie eine Stromverkabelung über zwei oder mehrere Mehrfachsteckdosen. Das kann zu einer Überlastung des Stromkreises und zu einem Brand führen. Achten Sie vor der Inbetriebnahme von neuen Geräten immer auf intakte Kabel und Sicherheits- und Prüfzeichen für Elektroprodukte.
Moderne Elektrogeräte werden mittlerweile sogar mit elektronischen Kindersicherungen hergestellt. Ein versehentliches Anschalten ist damit ausgeschlossen.

Natürlich steht das Vermeiden von Bränden an erster Stelle. Aber was kann helfen, wenn es mal wirklich brennt? Rauchschutzmelder sind mittlerweile Pflicht, zusätzlich können Feuerlöscher oder Löschdecken für das Eindämmen von kleinen Entstehungsbränden im Privathaushalt helfen. Bei Unsicherheiten oder größeren Bränden sollte jedoch nur noch die Feuerwehr eingreifen. Gegen die Ausbreitung von Bränden helfen dann Brand- und Rauchschutztüren besonders effektiv.

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Wenn es drauf ankommt – Brandschutztüren von PRÜM

Spezielle Brand- und Rauchschutztüren wirken wie ein Schutzwall im Brandfall. Bei geschlossenen Türen können sie die schnelle Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindern. Mit ihrer speziellen Ausstattung verfügen sie über besonderen Schutz für alle Beteiligten und Gegenstände.

PRÜM bietet eine Vielzahl an Brandschutztüren mit Prüfzeugnis an. Jede Brandschutztür kann mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen ausgestattet werden, wie zum Beispiel mit Rauchschutz, Schallschutz, Einbruchschutz oder der Klimaklasse 3.

Geprüft brandschutzsicher

Als Hersteller von Feuerschutztüren ist PRÜM dazu verpflichtet, ein funktionsfähiges Feuerschutzelement an die Kunden*innen auszuliefern. Ein funktionsfähiges Feuerschutzelement besteht aus Türblatt und Türzarge (inkl. aller Beschläge, wie Obentürschließer, Bänder, Schloss, Schließblech, Türschließer und Türdrücker). Weiterhin müssen die Zulassung sowie eine Montageanleitung mit Montagebescheinigung mitgeliefert werden.

Alle Feuerschutzelemente und Brandschutztüren werden detailliert geprüft. Die Türen entsprechen der bundesweiten Norm DIN 4102 und der europäischen Norm DIN EN 1634. Die europäische Norm ist für Deutschland derzeit noch nicht verpflichtend. PRÜM prüft schon seit Jahren nach den Standards von morgen und produziert aufwendiger konstruierte Sicherheitstüren, die der verschärften DIN EN 1634 entsprechen.

Feuerschutztüren aus Holz und Holzwerkstoffen sind »nicht geregelte Bauprodukte«, für die ein Nachweis in Form einer »Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung« geführt werden muss. Die »Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung« wird vom Deutschen Institut für Bautechnik erteilt. Voraussetzung sind bestandene Feuerschutzprüfungen, die in den akkreditierten Prüfinstituten durchgeführt werden.

Weitere Grundvoraussetzungen zur Erteilung einer »Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung« ist eine Dauerfunktionsprüfung nach DIN 4102-18 des jeweiligen Feuerschutzelements (zukünftig EN 1191). Bei der Dauerfunktion muss ein Türelement insgesamt 200.000 Öffnungszyklen standhalten, ohne dass Türblatt, Zarge oder die Beschlagsteile eine Funktionsbeeinträchtigung erleiden. Die Funktion »Rauchschutz« ist bei Feuerschutztüren nicht zwingend vorgeschrieben, aber optional möglich.

Feuerschutztür

PRÜM besitzt zurzeit zwei gültige »Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen« für Feuerschutztüren:

  • Z-6.20-2095 – PRÜM-Typen FS-30-1/FS-30-1-RD und FS-30-2/FS-30-2-RD
  • Z-6.20-2156 – PRÜM-Typen FS-1 und FS-1-RD

Detaillierte Infos finden Sie hier.

Kurztipps: Was tun, wenn es brennt?

  1. Ruhe bewahren
  2. Den Brand melden
  3. Andere Personen warnen
  4. Gefahrenbereich verlassen
  5. In geduckter oder gebeugter Haltung gehen
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