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»We are familiy!« in der Eifel: 
PRÜM ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber.

Als familienfreundlicher Arbeitgeber ist es für PRÜM leichter, Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden. Auch deshalb setzt sich das Eifeler Unternehmen seit vielen Jahren dafür ein, dass seine Mitarbeiter*innen Familie und Beruf möglichst gut vereinbaren können. Trotz starken Wachstums in den letzten 15 Jahren schafft es der Türenhersteller außerdem, den Zusammenhalt in der Belegschaft auch durch eine familiäre Atmosphäre zu stärken. Alles zusammen trägt Früchte: Es gibt einige „PRÜM-Familien“ im Betrieb.

Seit gut zehn Jahren gibt es bei PRÜM einen Trend zu flexiblen Arbeitszeitmodellen und Teilzeitchancen. Die stehen hier übrigens grundsätzlich auch Führungskräften offen.

Aktuell arbeiten 22 Menschen in Teilzeit, davon zehn Männer. Im Jahr 2014 waren nur vier von 18 Teilzeitkräften männlich. Übrigens: Frauen kommen meistens nach einer Teilzeitphase während der Elternzeit wieder Vollzeit zurück; Männer bleiben länger in Teilzeit und wollen öfter nicht voll zurückkommen. Gerade bei den jüngeren Männern im Betrieb ist das ein aktueller Trend.

Flexibles Arbeiten, das zum Familienleben passt.

Manche*r kommt in der Elternzeit erst einmal nur für drei Stunden die Woche in den Betrieb; manche*r gleich mehrere Tage. Für die beste, persönliche Lösung werden die Bedürfnisse der*s Mitarbeiters*in mit den Anforderungen der Stelle abgeglichen. In Arbeitsbereichen mit vielen Beschäftigten ist da mehr möglich. So können sich dort zum Beispiel zwei Teilzeitkräfte einen Aufgabenbereich teilen, der vorher von einer Vollzeitkraft erledigt wurde.

PRÜM macht Vieles möglich. Denn hier weiß man: Die viel beschworene „Work-Life-Balance“ ist gerade in der Familien(gründungs)zeit ein empfindliches Gebilde. Und schließlich ist der Eifeler Arbeitgeber stark daran interessiert, dass junge Eltern so bald wie möglich wieder (gern) zurück an ihren Arbeitsplatz kommen und dort produktiv mitarbeiten.

Auch deshalb wurde im März 2019 die „Betriebsvereinbarung Mobilarbeit“ verabschiedet. Seither ermöglicht sie es Mitarbeiter*innen in der Verwaltung in besonderen Fällen, einen Teil ihrer Arbeit auch von zuhause aus zu erledigen.

Starkes Wachstum, starke Bindung: PRÜM setzt trotz Wandel auf familiäre Atmosphäre.

Arbeiteten 2006 noch 450 Mitarbeiter*innen bei PRÜM, so waren es 2011 schon 550. Dann setzte ab 2013 ein noch stärkeres Wachstum ein und es kamen jährlich weitere 30 bis 50 neue Beschäftigte hinzu. Heute ist PRÜM am Eifeler Standort Arbeitgeber für über 750 Menschen.

Kann ein Unternehmen dieser Größe noch familiär sein? Ja, sagen langjährige Beschäftigte auf diese Frage der „Tür zur Welt“. Denn hier herrsche nach wie vor ein sehr ehrlicher Austausch, hierarchieübergreifend und kollegial. Viele Beschäftigte haben im Betrieb gute Bekannte oder Freunde gefunden, manchmal sogar die oder den Partner*in. Zudem gibt es heute viele „PRÜM-Familien“, bei denen nicht nur Vater oder Mutter im Betrieb tätig sind, sondern auch die zweite Generation schon hier arbeitet.

Neu: PRÜM macht Vorstoß für erste betriebliche Sommerferienfreizeit für Kinder in 2020

Es ist eine Premiere, noch dazu eine, bei der PRÜM für die Region Impulsgeber und Vorreiter ist: Für Anfang Juli 2020 ist die erste PRÜM-Ferienfreizeit für Kinder von 6 bis 12 Jahren geplant. Denn immer wieder haben Eltern gerade in den sechs Wochen langen Sommerferien Probleme, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Mit seinem Vorstoß will der Türenhersteller die Mitarbeiter*innen und ihre Familien unterstützen. Dafür hat das Unternehmen wichtige Partner gefunden: die Familienbildungsstätte in Bitburg und den Bürgermeister, der das Gemeindehaus zur Verfügung stellt. Gespräche mit anderen großen Unternehmen als Kooperationspartner werden getätigt.

Starkes Wir-Gefühl

Beispiele für die besondere, oft familiäre Atmosphäre finden sich viele im Betriebsalltag. Da bringt der Chef zu Karnevalsbeginn schon mal persönlich Weckmänner für alle vorbei.

Beliebt ist auch der „Tag in Köln“, zu dem an einigen Freitagen im Jahr eine Rundmail einlädt („Wer kommt mit?“). Zum bekannten „Prümer Sommer“, einem Open Air-Fest auf dem zentralen Platz in der Stadt, gehen Kolleg*innen gemeinsam und feiern.

Zudem pflegen die Mitarbeiter*innen das eine oder andere liebgewonnene Ritual selbst: Dazu gehört jedes Jahr das Weihnachtskonzert zum Mitsingen im Hof. Die Musiker*innen sind allesamt Kolleg*innen und proben extra für diesen Auftritt. Dann heißt es: Weihnachtslieder (mit)singen! Und wenn die Motorradsaison wieder startet, verabredet man sich privat immer mal zu einer Tour im Kollegenkreis.

„Next Generation“: Familien bei PRÜM

Madita Weinand (25) hat direkt nach dem Abitur eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei PRÜM gemacht. Ihr Töchterchen ist jetzt zwei Jahre alt. Um für sie da zu sein, arbeitet die junge Mutter derzeit in Teilzeit in der Auftragserfassung/Datenteam des Vertriebsinnendienstes. Zunächst war sie nur einen Tag in der Woche im Betrieb; ab Februar 2020 hat sie auf vier Tage die Woche aufgestockt.

Gleichzeitig ist Madita Weinand selbst Tochter eines langjährigen PRÜM-Mitarbeiters: Papa Norbert Peters arbeitet seit 25 Jahren im Werk. Und auch ihr Bruder sieht seine berufliche Zukunft beim Türenhersteller. Seit Sommer 2019 macht er hier eine Ausbildung zum Holzmechaniker.

Die Peters-Geschwister hatten beide den Betrieb schon als Kinder durch den Vater kennengelernt, zum Beispiel bei den beliebten Betriebsfesten für Belegschaft und Familien oder bei Führungen. Später hat jede*r hier ein Schülerpraktikum absolviert: die eine in der Verwaltung, der andere in der Werkstatt.

Im Arbeitsalltag laufen sich die Peters zwar eher selten über den Weg. Doch manchmal klappt’s mit der gemeinsamen Mittagspause in der Kantine. Auch eine Cousine und ein Cousin arbeiten hier. „Familienfreundlich“ hat für Familie Peters also eine ganz eigene Bedeutung. Kein Einzelfall: Beim Türenhersteller gibt es einige „PRÜM-Familien“.

Seit April 2019 arbeite ich in Teilzeit. Familienfreundlich bedeutet für mich, dass ich meinen Arbeitsplatz mitgestalten darf und mein Arbeitgeber mir beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit hilft. Meine Arbeit macht mir Spaß und hat mir in der Zwischenzeit sehr gefehlt. Hier bei PRÜM sind viele Kolleg*innen sehr gute Freund*innen geworden. Und auch direkt am Arbeitsplatz ist die Atmosphäre freundschaftlich. Deshalb mag ich auch gemeinsame Unternehmungen oder schaue mir gern das Adventsmusizieren an. Das führt die Menschen zusammen und ich genieße das.

Madita Weinand,
Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst bei PRÜM

Links: „We are family!“ PRÜM ist familienfreundlich.

  • „Erfolgsfaktor Familienfreundlichkeit“ – Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BFFSJ): www.bmfsfj.de/…/
  • 2015 gab es neue Regelungen BFM zur Elternteilzeit/Familienleistungen: www.bmfsfj.de/…/
  • Fehlende Kinderbetreuung in den Sommerferien macht Eltern Probleme: www1.wdr.de/…/
  • Familienfreundlichkeit gewinnt Arbeitskräfte und spart Geld: www.impulse.de/…/
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